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Rapsöltankstelle am Bioenergieschauhof
Foto: Rita Newman

Biokraftstoffe aktuell - Zahlen und Fakten

Mehr als 30 % des Energieverbrauchs in der Europäischen Union entfallen auf den Verkehrssektor, der immer noch wächst. Ohne Gegenmaßnahmen zu ergreifen, würde dies auch zu einem steigenden CO-Ausstoß führen mit den bekannten negativen Auswirkungen auf Umwelt und Klima.

Die wichtigsten und aktuellsten Zahlen und Fakten zu Biokraftstoffen sind hier zusammengefasst.
 
Die Europäische Union hat eine Richtlinie erlassen, deren Ziel es ist, Biokraftstoffe oder andere erneuerbare Kraftstoffe als Ersatz für Otto- und Dieselkraftstoffe zu fördern.
 
Die EU-Ziele
 
Die EU verlangt als Teil ihrer Klimastrategie
·   seit 2005 den Einsatz von 2 % Biokraftstoffen
·   ab 2010 von 5,75 %
·   und im Jahr 2020 den Einsatz von 10% erneuerbarer Energie (Biokraftstoffe und Ökostrom für Elektrofahrzeuge) im Verkehrsbereich
 
Österreichs Ziele
 
In Österreich müssen
·   seit 1. Oktober 2005 2,5 % aller in Verkehr gebrachten Otto- und Dieselkraftstoffe durch Biokraftstoffe ersetzt werden,
·   seit 2007 4,3 % und
·   seit 1. Oktober 2008 5,75 %.
 
Bis 2020 muss Österreich nach den Vorgaben der EU einen Anteil von 10 % an erneuerbarer Energie (Biokraftstoffe und Ökostrom für Elektrofahrzeuge) im gesamten Verkehrsbereich aufweisen.
 
Die Vorteile von Biokraftstoffen
 
Biokraftstoffe haben eine Reihe von Vorteilen gegenüber fossilen Kraftstoffen:
·     Die CO-Emissionen werden verringert.
·     Biokraftstoffe „wachsen nach“. Erdöl wird einmal zur Neige gehen.
·     Die Abhängigkeit von Erdölimporten geht zurück.
·     Durch die Forcierung erneuerbarer Energie können bis 2012 im ländlichen Raum 20.000 Arbeitsplätze neu geschaffen werden.
·     Es müssen weniger Soja-Futtermittel importiert werden, da bei der Produktion von Bioethanol und Biodiesel in Österreich hochwertiges Eiweißfutter anfällt.
 
Wie hoch sind die CO2-Emissionen bei Kraftstoffen?
 
Die CO-Emissionen, die bei der Verbrennung von Biokraftstoffen entstehen, werden als biogenes CO2  bezeichnet und als klimaneutral angesehen, da bei deren Verbrennung – anders als bei fossilen Kraftstoffen – nur so viel Kohlendioxid abgegeben wird, wie die Pflanzen während ihres Wachstums aus der Atmosphäre gebunden haben.
 
Biokraftstoffe sind natürlich nicht gänzlich klimaneutral, da fossile Treibhausgasemissionen bei der Produktion der Pflanzen (z. B. Einsatz von Maschinen, Lachgasemissionen durch Düngung), bei der Herstellung der Biokraftstoffe (z. B. Stromverbrauch der Anlagen) sowie beim Transport der Biokraftstoffe (z. B. Kraftstoffverbrauch bei der Auslieferung an die Tankstellen) anfallen.
 
Der umweltfreundlichste Biokraftstoff
 
Mit der Methode der Ökobilanzierung kann man über die gesamte Prozesskette – also vom Anbau der Biomasse, der Herstellung der Kraftstoffe bis zur Verbrennung derselben – die gesamten Treibhausgasemissionen berechnen. Je nachdem, welche Daten zugrunde gelegt werden, kann man „best case“ und „worst case“-Ergebnisse. (Die Ergebnisse einer Ökobilanzrechnung des UBA wurden mit Hilfe des Programms GEMIS und des Handbuchs für Emissionsfaktoren in Österreich erstellt.)
 
Die höchsten CO-Emissionen während der gesamten Prozesskette weisen in beiden Fällen die fossilen Treibstoffe auf. Generell weisen Biokraftstoffe bis auf einige ganz wenige Ausnahmen gegenüber fossilen Kraftstoffen immer eine positive CO-Bilanz auf.
 
Im besten Fall sind beispielsweise die Emissionen beim Einsatz von Biodiesel im Vergleich zu fossilem Diesel um 70 % geringer, im schlechtesten Fall immer noch um 13 %. Im besten Fall, bei der Verwendung von Gülle als Substrat für die Biogasproduktion und unter der Annahme, dass es zu keinerlei Ausgasungsverlusten kommt, weist ein PKW, der mit Biogas betrieben wird, die geringsten Treibhausgas­emissionen auf.
 
Beimischung zeigt bereits Erfolge
 
Die Klimabilanz Österreichs 2007 weist eine Reduktion von rund einer Million Tonnen CO2 durch den Einsatz von Biotreibstoffen nach. Durch den verpflichtenden Einsatz von 5,75% von Biokraftstoffen seit Oktober 2008 erhöht sich diese jährliche Einsparung um weitere 400.000 Tonnen.
 
Steuerliche Begünstigungen für Bio im Tank

Parallel zur Substitutionsverpflichtung gibt es eine steuerliche Begünstigung von Kraftstoffen, die schwefelfrei sind und Beimischungen von Biokraftstoffen enthalten, durch eine Spreizung der Mineralöl­steuer (MöSt). Biokraftstoffe in Reinform sind von der MöSt befreit, ebenso ist der Bio-Ethanol-Anteil im E85-Kraftstoff von der MöSt befreit. Die gesplitteten MöSt-Sätze gelten bei Diesel seit 1. 10. 2005, bei Benzin seit 1. 10. 2007. Diese Steuerspreizung wurde einstimmig im Nationalrat beschlossen.
 
Welche Biokraftstoffe gibt es?
 
Unter den Begriff „Biokraftstoffe“ fallen z. B. Bioethanol, Fett­säuremethylester (FME, Biodiesel), Biogas, Pflanzenöl und auch synthetische Biokraftstoffe. Mengenmäßig haben derzeit Biodiesel und Bioethanol die größte Bedeutung.
 
Biokraftstoffe der zweiten Generation
 
Daneben existiert noch eine Reihe von anderen Produkten, die noch nicht in großem Umfang hergestellt werden können bzw. die sich noch im Entwicklungsstadium befinden wie z. B. die so genannten Biokraftstoffe der zweiten Generation.
 
Sie sollen aus den Zellulose-Anteilen von Pflanzen, also auch aus Gräsern, Stroh oder Hölzern, gewonnen werden. Bis diese Technologie in großem Umfang und nicht mehr bloß in Demonstrationsanlagen wie derzeit funktioniert, werden noch mindestens 5 bis 10 Jahre vergehen.
 
Biodiesel
 
Biodiesel verfügt vor allem als Beimischungsprodukt über einen beachtlichen Marktanteil in Österreich. Gewonnen wird Biodiesel hauptsächlich durch Auspressen von Ölsaaten (in Europa vor allem Raps). Anschließend wird das Öl gereinigt und durch Zugabe von ca. 10 % Methanol und einem Katalysator zu Biodiesel verestert. Biodiesel kann auch aus Palmöl hergestellt werden, was aber in Europa mengenmäßig von untergeordneter Bedeutung ist.
 
In Österreich wird seit Oktober 2005 bei rund 95 % des Dieselkraftstoffs etwa 4,7 % Biodiesel flächendeckend an allen Tankstellen beigemischt. Seit Februar 2009 beginnt die Mineralölwirtschaft flächendeckend die Beimischung von Biodiesel von bisher maximal 5% (B5) auf maximal 7% (B7) zu erhöhen. Diese Erhöhung basiert auf einer nationale Kraftstoffnorm, die einen Vorgriff auf die Novelle der europäischen Dieselnorm darstellt.
 
Für höhere Beimischungsraten bzw. 100 %-Biodiesel­verwendung ist eine Freigabe durch die Motorenhersteller notwendig. In einigen Bereichen, etwa bei der Schmierfähigkeit und Zündwilligkeit, ist Biodiesel dem fossilen Dieseltreibstoff sogar überlegen.
 
Einsatz und Produktion in Österreich

  • Im Jahr 2007 kamen in Österreich 370.046 Tonnen Biodiesel zum Einsatz, rund 300.000 Tonnen durch Beimischung zu fossilen Kraftstoffen und rund 71.000Tonnen pur oder als Mischung mit einem Bioanteil von mehr als 5 %.
  • Zusätzlich wurden unter anderem in der Landwirtschaft 18.000 Tonnen pures Pflanzenöl als Kraftstoff in Verkehr gebracht.
  • Damit wurden im letzten Quartal 2007 insgesamt 4,85 % (gemessen am Energiegehalt) aller im Inland verkauften Kraftstoffe durch Biokraftstoffe ersetzt.
  • Laut ARGE Biokraft, der Vereinigung der Österreichischen Biokraftstoffproduzenten, wurden 2007 241.381Tonnen Biodiesel im Inland produziert. 80.000Tonnen davon wurden exportiert, 102.531 Tonnen wurden dem fossilen Diesel beigemengt und 59.000Tonnen wurden als Dieselkraftstoff mit einem Bio-Anteil von mehr als 5 Volumenprozent in Verkehr gebracht.
Bioethanol
 
In Österreich wird Bioethanol seit 1. Oktober 2007 dem Fahrbenzin beigemischt. Bioethanol ist hochwertiger Alkohol, der aus stärke- und zuckerhaltigen Rohstoffen wie Getreide oder Zuckerrüben gewonnen wird. In Südeuropa und den USA wird vor allem Mais herangezogen.
 
Aus den Rohstoffen wird Maische hergestellt, die durch Zugabe von Hefen in Gärung versetzt wird. Dabei entsteht ein Produkt mit maximal 18 % Ethanol. Durch Destillation wird der Alkoholgehalt auf annähernd 100 % erhöht.
 
Derzeit 4,7 % beigemischt
 
Seit 1. Oktober 2007 werden rund 4,7 % Bioethanol zu Benzin beigemischt. Mit 1. Oktober 2008 müssen in Österreich 5,75 % der Kraftstoffe durch Biokraftstoffe ersetzt werden.
 
So wie bei Biodiesel sind alle Fahrzeuge für eine maximale Beimischung von bis zu 5 % Bioethanol freigegeben. Höhere Beimischungen von Bioethanol wie z. B. das diskutierte E10 (Benzin mit 10 % Ethanolanteil) können nur mit Freigabe der Fahrzeughersteller verwendet werden. Erst wenn Superethanol (E85) getankt wird, sind eigene Fahrzeuge, so genannte FFV, erforderlich („flexible fuel vehicles“).
 
Beigemischtes Bioethanol stammt aus näherer Umgebung
 
Die in Österreich im Jahr 2007 verwendete Bioethanolmenge wurde aus Ungarn und Deutschland importiert, also aus dem nahen Umfeld. Aus Brasilien kommt nicht zuletzt wegen des hohen Einfuhrzolls der EU kein Bioethanol.
 
Seit Juni 2008 wird Ethanol in Österreich bedarfsdeckend auf Basis heimischer Rohstoffe wie Weizen, Mais und Zuckkerüben produziert.
 
Sojaimporte können reduziert werden
 
Bei Ausschöpfung der vollen Kapazitäten im Bioethanolwerk Pischelsdorf fallen als „Nebenprodukt“ 180.000 Tonnen eines Eiweißfuttermittels an (das entspricht auf Futterwertbasis 130.000 Tonnen Sojaschrot), womit über 20 % des österreichischen Importbedarfs ersetzt werden können. Somit werden auch die CO2-Emissionen aus Importen reduziert.
 
Superethanol E85 – gut für die Umwelt und fürs Auto
 
Superethanol E85 ist ein umweltschonender Kraftstoff, der bis zu 85 % aus Bioethanol und mindestens zu 15 % aus Superbenzin besteht.
 
Neben den positiven Effekten für Wirtschaft und Umwelt liefert Superethanol aber auch eine deutliche Leistungssteigerung von 15 bis 20 % und ein höheres, dieselähnliches Drehmoment. Um E85 verwenden zu können, bedarf es spezieller Adaptierungender Autos (Flexi-Fuel-Fahrzeuge). Mehrere Hersteller bieten schon Flexi-Fuel-Autos an – zu minimalen oder überhaupt keinen Mehrkosten. Sie können mit herkömmlichem Benzin und mit E85 betrieben werden.
 
Superethanol ist billiger als Benzin; es muss aber wegen der geringeren Energiedichte mehr getankt werden, um die gleiche Strecke fahren zu können. Der niedrigere Preis wird durch den Wegfall der Mineralölsteuer auf den Bioethanolanteil möglich. In naher Zukunft soll ein Netz an Superethanol-Tankstellen aufgebaut werden. Derzeit gibt es in Österreich 13 Tankstellen (siehe www.superethanol.at).
 
Biokraftstoffe – Mengen und Kapazitäten in Österreich vorhanden
 
Im Jahr 2007 betrug die österreichische Biodiesel-Produktion 241.381 Tonnen. Die Kapazität lag allerdings bei rund 470.000 Jahrestonnen. Damit kann der heimische Markt in Zukunft gut versorgt werden. Diese Kapazität soll sich in den nächsten Jahren noch weiter erhöhen.
 
Bioethanol wurde bislang aus Ungarn und Deutschland bezogen. Seit Juni 2008 produziert die Agrana in ihrem Werk in Pischelsdorf / Niederösterreich Bioethanol. Bei voller Kapazität können jährlich 240.000 m³ Ethanol erzeugt werden. Dafür wird die Anlage Rohstoffe von 70.000 bis 95.000 ha  Ackerfläche pro Jahr benötigen (variiert nach verwendetem Rohstoffmix).
 
Zusätzliche Flächen durch Ende der Stilllegung
 
Österreich verfügt über rund 1,378 Millionen Hektar Ackerland, das gegenwärtig bewirtschaftet wird.
 
Im Jahr 2008 wurden etwa 115.000 Hektar für die Bioenergieproduktion genutzt (2007: 65.000 Hektar). Diese Flächenausweitung gegenüber dem Vorjahr ist zum einen auf die Aufnahme des Realbetriebs der Bioethanolanlage in Pischelsdorf zurückzuführen. Zum anderen ermöglichte die außergewöhnlich hohe Ernte des Jahres 2008 die Verwendung von Überschussmengen im Bioenergiebereich. 
 
Bis 2007 mussten Landwirte 10 % der förderbaren Ackerfläche stilllegen. Mit dem Aussetzen der Stilllegungsverpflichtung wurden 2008 rund 40.000 Hektar zusätzliche Flächen sowohl für die Nahrungsmittelerzeugung als auch für die Produktion von Bioenergie genutzt.
 
EU-weit wurden rund 2,1 Mio. Hektar Stilllegungsflächen wieder in die Produktion genommen.  
 
Biokraftstoffe machen Lebensmittel nicht teurer
 
Das subjektive Preisempfinden und die tatsächliche Preis­entwicklung klaffen bei Lebensmitteln weit auseinander. Der Verbraucherpreisindex der Statistik Austria bestätigt zwar die Einschätzungen vieler ÖsterreicherInnen, dass die Lebensmittel­preise im Jahr 2007 gestiegen sind. In der Langzeitbetrachtung relativieren sich die Ergebnisse jedoch. Zwischen 1986 und 2006 sind die Preise allgemein um 54 % gestiegen, das Preisniveau für Nahrungsmittel allerdings nur um 33 %.
 
Die Gründe für die höheren Preise im Jahr 2007 waren vor allem schlechte Ernten, besonders in den großen Exportländern Australien und Ukraine, aber auch in der EU sowie eine gestiegene Lebensmittelnachfrage in Asien. Dies führte zu höheren Weltmarktpreisen bei Getreide. Hinzu kommen steigende Lohn- und Energiekosten der Mühlen, Bäckereien und des Einzelhandels.
 
Im Jahr 2008 sind die Getreide- und auch Ölsaatenpreise gegenüber 2007 aufgrund der guten Ernten wieder stark gesunken. Diese Preisentwicklung hat allerdings nicht zu einer Senkung der Lebensmittelpreise geführt.
 
Es muss generell festgehalten werden, dass der Anteil der Rohstoff­kosten am Lebensmittelpreis vergleichsweise gering ist. So betragen etwa die Kosten für Weizen in einer Semmel nur 2 % oder für Rohmilch in einem Liter Trinkmilch nur 33 %. Den Löwenanteil an den Preisen machen Herstellung, Personal, Vertrieb und Werbung aus.
 
Zuerst Nahrungsmittel, dann Bioenergie
 
In der EU hat die Produktion von Lebensmitteln ganz klar Vorrang vor der Bioenergie­produktion. Für die LandwirtInnen gibt es klare Prioritäten: Zuerst kommt die Erzeugung hochwertiger Lebensmittel, dann die Futtermittelproduktion, und nur die übrigen Flächen werden für Bioenergie verwendet.
 
Biokraftstoffe nicht schuld an Hunger in armen Ländern
 
In jüngster Zeit wird die Produktion von Biotreibstoffen in Zusammenhang mit Preissteigerungen in den ärmsten und politisch instabilen Ländern gebracht. Dabei wurden 2007 nur 4,5 % des Welt-Getreideaufkommens für Biotreibstoffe eingesetzt. Auf den Weltmärkten gibt es genügend agrarische Rohstoffe. Hunger ist vielmehr ein Verteilungsproblem.
 
In vielen Ländern kommt eine verfehlte Agrarpolitik hinzu. Jahrelang wurde aufgrund niedriger Weltmarktpreise nicht in die eigene Landwirtschaft investiert. Nun müssen diese Länder zu hohen Weltmarktpreisen Getreide einkaufen. Bei demokratischen politischen Verhältnissen, der Zurverfügungstellung von Saatgut für die armen Länder und fairen Marktpreisen für Kleinbauern müsste niemand mehr Hunger leiden.
 
Mindestmaß an Standards
 
In einigen Ländern, wie etwa Brasilien oder Indonesien, werden zum Teil Regenwälder gerodet, um Zuckerrohr oder Ölpalmen für die Energieproduktion anzubauen. Mit negativen Folgen für die Umwelt und für viele Kleinbauern, die vertrieben werden. Seitens der Europäischen Union wurde ein Zertifizierungssystem beschlossen, das die nachhaltige Produktion von Rohstoffen (EU-Produktion und Importe) für die Biotreibstoffherstellung sicherstellen soll.

18.11.2009, Lebensministerium Öffentlichkeitsarbeit